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SEARCH MI

Survey to Evaluate Arrhythmia Rate in so-Called High-risk MI patients

I. Hintergrund

Obwohl die medikamentöse Therapie für Patienten mit akutem Myokardinfarkt in den letzten zehn Jahren signifikant verbessert wurde, gibt es immer noch eine erhebliche Anzahl von Patienten, die trotz optimaler pharmakologischer antiarrhythmischer Therapie am plötzlichen Herztod (SCD) versterben. Kürzlich veröffentlichte Studien haben gezeigt, dass eine prophylaktische ICD-Therapie nach MI die Gesamtmortalität signifikant reduzieren kann.

In der MADIT I Studie zum Beispiel haben Patienten mit einer niedrigen linksventrikulären Ejektionsfraktion, nichtanhaltender ventrikulärer Tachykardie und einer induzierbaren, nicht supprimierbaren ventrikulären Tachykardie ein 54 % niedrigeres Mortalitätsrisiko, wenn sie mit einem ICD versorgt werden.

In MADIT II wurden Post-MI Patienten nur anhand der niedrigen Ejektionsfraktion (EF < 30 %) selektiert und anschließend in ICD vs. Kontrollgruppe randomisiert. Obwohl alle Patienten eine optimale medikamentöse Herzinsuffizienztherapie erhielten (inkl. ACE-Hemmer, Betablocker und Statine), reduzierte die Implantation eines ICD´s das relative Risiko, zu versterben, um 31 %.

Das vorliegende Register, SEARCH-MI, will prospektiv klinische und rhythmologische Daten von Post-MI Patienten sammeln, die einen ICD/CRT-ICD prophylaktisch erhalten, da sie vermutlich ein besonderes Risiko für lebensbedrohliche Arrhythmien haben. Es soll helfen, die Patienten mit einem hohen Risiko für den SCD genauer zu definieren und deren Versorgung zu verbessern.

Das Ziel dieses Registers ist es auch, die Population, die einen ICD/CRT-ICD prophylaktisch erhält, zu beschreiben und den Benefit der Therapie durch die Inzidenz von adäquaten Interventionen durch den ICD/CRT-ICD abzuschätzen. Zusätzlich sollen prädiktive Parameter wie die QRS Breite für das Auftreten von lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen untersucht werden.

II. Ziele des Registers

1. Prospektive Abschätzung der Inzidenz adäquater Interventionen des Implantierbaren Cardioverter Defibrillator (ICD) bei Patienten, denen angesichts eines hohen Risikos für lebensbedrohliche Arrhythmien nach Myokardinfarkt (MI) ein ICD/CRT-ICD prophylaktisch implantiert wird.

2. Bestimmung der QRS Breite als Prädiktivwert für lebensbedrohliche Arrhythmien.

III. Methodik

A. Design des Registers

SEARCH-MI ist eine europäische, multizentrische, prospektive Beobachtungsstudie.

B. Studienziele

Primärer Endpunkt

  • Jede durch den ICD/CRT-ICD therapierte ventrikuläre Tachykardie

Sekundärer Endpunkt

  • Erster adäquater Schock zur Terminierung einer lebensbedrohlichen Arrhythmie
  • Häufigkeit der ventrikulären Stimulation (Prozent/Zeit)
  • Anzahl der Tage für eine Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz
  • Gesamtmortalität

C. Ein- und Ausschlusskriterien

Einschluss - Kriterien

  • Zustand nach Myokardinfarkt gemäß den gemeinsamen Richtlinien der European Society of Cardiology und des American College of Cardiology.
  • Implantation oder geplante Implantation eines Medtronic ICD´s/CRT-ICD´s

Ausschluss - Kriterien

  • ICD-Implantation nach Plötzlichem Herztod (Sekundärprophylaxe)
  • Patienten, die einen ICD vor mehr als einem Monat erhalten haben
  • Patienten, die nicht einwilligen wollen oder können
  • Patienten unter 18 Jahre

D. Teilnehmende Zentren, Einschluss und Dauer des Registers

Es ist vorgesehen, ca. 600 Patienten europaweit in das Register einzuschließen und für maximal drei Jahre nachzubeobachten. Die Patientenanzahl soll innerhalb von zwei Jahren erreicht werden. Es sollen ca. 50 Zentren daran teilnehmen.

E. Datensammlung

Klinische Daten werden bei Einschluss, ICD-Implantation und zu den Nachsorgeuntersuchungen (FU) gesammelt. Diese Datensammlung kann sowohl mittels elektronischer Datenerfassung als auch mittels Papierdatenbogen erfolgen.

Die Nachsorgeuntersuchungen werden nach der im jeweiligen Zentrum üblichen Verfahrensweise und nach dem dort üblichen Zeitplan durchgeführt. Es gibt keine Vorschrift über bestimmte Nachsorgezeiträume im Rahmen des Registers.

Die folgenden Daten werden während einer Nachsorgeuntersuchung erfasst:

  • vollständige Abfrage (Diskettenspeicherung zum Beginn des FU)
  • NYHA Klassifikation
  • aktuelle Medikation
  • Arrhythmiestatus
  • Anzahl und Dauer der Hospitalisierung aufgrund einer Herzinsuffizienz
  • Systembezogene unerwünschte Ereignisse

Die klinischen und rhythmologischen Daten werden bis zum allgemeinen Studienende oder bis zum vorzeitigen Beenden des Registers durch den Patienten gesammelt.

IV. Deutsches Subregister: "ICD Programmierempfehlung für die Primärprophylaxe"

Mit Hilfe dieser Programmierempfehlung (s. Tabelle) soll ermöglicht werden, die SCD-ICD Primärprophylaxe sicher und einfach zu gestalten. Zur Auswertung werden die Daten dieses Subregisters mit denen des Gesamtkollektivs verglichen.


V. Regulatorische Anforderderungen

Das Register ist eine Verlaufsbeobachtung, welche nur die klinische Praxis wiederspiegelt und aufzeichnet. Es kommt hierdurch zu keiner Beeinflussung der Patientenbehandlung und zu keiner Mehrbelastung des Patienten. Das Register wird nach einem einheitlichen Protokoll durchgeführt, welches die Anforderungen der "World Medical Association Declaration of Helsinki (October 2000)" erfüllt. Ein Votum der Ethikkommission wird nur benötigt, wenn es die lokalen Anforderungen vorschreiben. Unabhängig von der Notwendigkeit eines Ethikvotums müssen alle Patienten ihr schriftliches Einverständnis für die Datensammlung und -übermittlung an Medtronic geben (siehe Patienteneinverständniserklärung).

VI. Kontakt

Europäische Registerkoordination:
Gitta Schrijver
Outcomes Studies
Field Clinical Operations
Medtronic Bakken Research Center
Endepolsdomein 5, 6229GW Maastricht
The Netherlands
Tel : + 31 43 3566 680
Fax: + 31 43 3566 506
E-mail: gitta.schrijver@medtronic.com

Deutsche Registerkoordination:

Franz Schorm
Field Clinical Monitor CRM
Cardiac Rhythm Management
Medtronic GmbH
Emanuel Leutze Str. 20
40547 Düsseldorf
Tel.: + 49 172 919 462 3
Fax: + 49 689 776 868 5
E-mail: franz.schorm@medtronic.com



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