Studien - CR-Register
Hintergrund:
Mit dem kardialen Resynchronisations-Register hat sich Medtronic
zum Ziel gesetzt, das noch junge Therapieverfahren der biventrikulären
Stimulation mit einem Register begleitend zu dokumentieren. Es soll den folgenden
Kriterien genügen:
- einfache und selbsterklärende Datenerfassung,
- geringer Zeitaufwand für die Erfassung,
- Abbildung aller für die biventrikuläre Stimulation insuffizienter
Herzen relevanten Punkte
Die Einführung neuer Therapiekonzepte, wie die kardiale Resynchronistation,
soll unter kontrollierten und einheitlichen Bedingungen in allen implantierenden
Zentren durchgeführt werden.
Insbesondere die bei der Implantation von linksventrikulären
Elektroden unter Einsatz neuartiger Lead Delivery Systems gewonnenen
Erfahrungen gilt es, adäquat zu dokumentieren und zu bewerten, da verschiedenartige
Elektrodenkonzepte verwendet werden, die im Hinblick auf zukünftige Weiterentwicklung
evaluiert werden müssen.
Hierzu müssen die präoperativen Maßnahmen, wie Echo-Untersuchung,
Erstellung von Venogrammen etc. erfasst werden, um für Abschätzungen
hinsichtlich einer Qualitätskontrolle die entsprechenden Basisdaten zu
erheben.
Es können sämtliche im Rahmen der kardialen
Resynchronisation eingesetzten Elektroden sowie Aggregate erfasst werden. Dabei
ist das vorliegende Register aufwärtskompatibel. Biventrikuläre Aggregate
der ersten Generation, Kombinationsgeräte wie der InSync® ICD oder
das Attain®-System, aber auch zukünftige Generationen an Stimulatoren
sind berücksichtigt. Dieser offene Dokumentationsstandard sichert eine
Datenbasis, die Grundlage regelmäßiger Auswertungen unter dem Aspekt
der Qualitätssicherung sein wird.
Allen dokumentierenden Zentren sollen regelmäßig
Berichte zum Auswertungsstand des Registers zugestellt werden. Zusätzlich
ist die Möglichkeit gegeben, Abfragen mit individuellen Fragestellungen
vorzunehmen. Jedes Zentrum erhält eine einfache Zugriffsmöglichkeit
auf seine eigenen Daten, um eigene Publikationen damit vorzunehmen.
Schließlich wird das CR-Register die Möglichkeit einer Kosten-Nutzen-Analyse
bieten, wenn Hospitalisierungsdauer und -häufigkeit erfasst wird.
Ablauf:
Mit der Bestätigung der Teilnahme wird jedem Zentrum eine Identifikationsnummer
zugeteilt, die bei der zukünftigen Übertragung auf elektronischem
Weg zusammen mit einem Passwort einen raschen Zugriff auf die Daten der eingeschlossenen
Patienten zum Zwecke der Ergänzung, aber auch anhand deskriptiver Statistiken
den jeweils aktuellen Vergleich mit der Gesamtheit der dokumentierten Patienten
ermöglicht. Selbstverständlich ist die Patientenidentifikation völlig
datenschutzkonform.
Das beigefügte Diagramm lässt den einfachen Ablaufplan erkennen. Das
Erfassen der Nachsorgedaten passt sich an die in Ihrer Klinik existierende Wiedereinbestellungspraxis
an.
Die Einbeziehung von Patienten in das CR-Register kollidiert
grundsätzlich nicht mit anderen Studien. Unser Ziel ist es, jeden Herzinsuffizienz-Patienten
zu erfassen, der der kardialen Resynchronisation zugeführt wird und nicht
an anderen von uns initiierten Studien teilnimmt, um mittelfristig den Nutzen
der biventrikulären Stimulation auf der Grundlage einer breiten Datenbasis
belegen zu können. Medtronic ist überzeugt, dass das vorliegende Register
diesen Anforderungen gerecht wird und allen Beteiligten einen hohen Nutzen bringt.
Patienteneinschluss:
Patienten, die mit einem biventrikulären System der Firma MEDTRONIC versorgt
werden, werden in das CR-Register aufgenommen und für die Dauer des Registers
nachbeobachtet. In einem teilnehmenden Zentrum müssen alle Patienten, auf
die dies zutrifft, eingeschlossen werden.
Datenmanagement:
IMOR GmbH, Herrenstrasse 4, D-79539 Lörrach
CR-Register-Datenübersicht: www.imor.com/cr-register/
Technische und finanzielle Unterstützung:
Medtronic GmbH
Hier können Sie weitere Information und Unterlagen zur
Studie bestellen:
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