Homepage  
Newsroom
 
 

Pressemitteilungen

 



Diese Informationen richten sich an Medienfachleute und Investoren.

Pressemitteilungen

Medien Kontakte:
Jennifer Disper, , +49 (0) 2159 8149 440

NEUE DATEN BELEGEN DIE WIRKSAMKEIT DES IMPLANTIERBAREN HERZMONITORS REVEAL XT FÜR DIE ERKENNUNG VON VORHOFFLIMMERN


Meerbusch – 23. Juni 2009 – Vorhofflimmern ist die häufigste Form von Herzarrhythmie. Weltweit sind schätzungsweise sieben Millionen Menschen betroffen, davon alleine 4,5 Millionen in Europa [1,2]. Die auf dem Kardiologie-Kongress EUROPACE 2009 in Berlin vorgestellten Daten aus der klinischen XPECT Studie belegen, dass der implantierbare Reveal® XT-Herzmonitor (Implantable Cardiac Monitor, ICM) von Medtronic nicht nur das Vorliegen von Vorhofflimmern zuverlässig feststellt (Sensitivität: 96,1 Prozent), sondern auch nicht von dieser Erkrankung betroffene Patienten korrekt identifiziert (Negativer Prädiktiver Wert: 97,4 Prozent).

Vorhofflimmern (engl. Atrial Fibrillation, AF) geht mit einem fünffach erhöhtem Schlaganfallrisiko einher [3]. Verschiedene aktuelle Studien zeigen, dass nur eine schwache Korrelation zwischen AF-Episoden und dem Auftreten von Symptomen besteht: Patienten zeigen während AF-Episoden möglicherweise keine Symptome und AF-typische Symptome sind oftmals auf andere Ursachen zurückzuführen [4,5].

„Die XPECT-Ergebnisse zeigen, dass die kontinuierliche Überwachung mithilfe des Reveal XT-Herzmonitors nicht nur eine zuverlässige Erkennung von AF-Episoden mit hoher Sensitivität und Spezifität ermöglicht, sondern auch die Dauer der AF-Episoden korrekt erfasst“, erläutert Professor Dr. Gerhard Hindricks vom Herzzentrum der Universitätsklinik Leipzig, Principal Investigator der XPECT-Studie. „Zudem ergab diese Studie, dass der Reveal XT die Diagnose Vorhofflimmern bei Patienten ohne signifikanten AF-Symptome korrekt ausschließt. Das kontinuierliche Monitoring ist ein wichtiges Instrument für Ärzte, um Vorhofflimmern erfolgreich behandeln zu können und Folgeerkrankungen wie dem AF-induzierten Schlaganfall vorzubeugen. Eine erfolgreiche Optimierung des Antiarrhythmika- und Antikoagulanzienregimes ist nur bei präziser und zutreffender Diagnosestellung möglich.“

Die bisherigen Methoden für den Nachweis von Vorhofflimmern wie Langzeit-EKG oder 24-Stunden-Ereignisrekorder, weisen aufgrund des kurzen Überwachungszeitraums auch bei wiederholter Anwendung nur eine beschränkte Effektivität auf [6,7]. Die unter Einschluß von 247 Patienten an insgesamt 20 Studienzentren durchgeführte XPECT-Studie hatte das Ziel, quantitative Daten zur Genauigkeit der kontinuierlichen Überwachung mithilfe des Reveal XT-Herzmonitors als Instrument zur Diagnose und Dokumentierung von AF-Episoden zu ermitteln.

Informationen zu Reveal XT
Der im Rahmen eines kurzen ambulant durchgeführten Eingriffs im Brustbereich direkt unter der Haut eingesetzte Reveal XT-Herzmonitor ermöglicht die kontinuierliche Erfassung des Herzrhythmus über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren. Erkennt das Gerät auf Grundlage der vom Arzt programmierten Einstellungen eine Episode mit Vorhofflimmern, erfasst und speichert es automisch das EKG. Zudem kann der Patient mit seinem seinen Patienten-Aktivator jederzeit eine EKG-Aufzeichung auslösen. Die aufgezeichneten Daten werden wahlweise vom Patienten direkt in das Medtronic CareLink® Network eingespeist oder beim nächsten Arztbesuch in der Praxis oder Ambulanz ausgelesen und anschließend stehen sie dem Arzt zur Analyse zur Verfügung. Ergänzend zu den Detaildarstellungen der einzelnen erfassten EKGs gibt dabei der Cardiac Compass®-Bericht des Reveal XT-Herzmonitors Informationen zum täglichen AF-Auftreten, über die Patientenaktivität und die durchschnittlichen Herzfrequenz am Tage und in der Nacht. Der Reveal-Herzmonitor von Medtronic ist zudem als MRT-tauglich ausgewiesen, so dass Patienten mit eingesetztem Herzmonitor bei Einhaltung bestimmter Voraussetzungen einer Diagnostik mit Magnetresonanztomographie unterzogen werden können.

Informationen über Medtronic
Medtronic, Inc. hat seinen Hauptsitz in Minneapolis, USA ist ein weltweit führender Anbieter in der Medizintechnik. Die Medtronic GmbH in Deutschland hat ihren Sitz in Meerbusch, die Medtronic GmbH in Österreich hat ihren Sitz in Wien. Der europäische Hauptsitz von Medtronic ist in Tolochenaz (VD) in der Schweiz angesiedelt. Sie finden Medtronic im Internet unter www.medtronic.com, www.medtronic.de sowie www.medtronic.at.

1 Fuster V, et al. ACC/AHA/ESC 2006 Guidelines for the Management of Patients
  with Atrial Fibrillation: a report of the American College of Cardiology/American 
  Heart Association Task Force on Practice Guidelines and the European Society
  of Cardiology Committee for Practice Guidelines (Writing Committee to Revise
  the 2001 Guidelines for the Management of Patients With Atrial Fibrillation):
  developed in collaboration with the European Heart Rhythm Association and
  the Heart Rhythm Society. Circulation. 2006;114(7):e257-354.
2 Chugh SS, Blackshear JL, Shen WK, Hammill SC, Gersh BJ. Epidemiology
   and natural history of atrial fibrillation: clinical implications. J Am Coll Cardiol.
   2001;37(2):371-378.
3 Stroke: 1991; 22:983-988
4 M. Patten. Event-recorder monitoring in the diagnosis of atrial fibrillation in
   symptomatic patients: subanalysis of the SOPAT trial. JCE 2006: 17;
   1216-1220
5 G. Senatore. Role of transtelephonic electrocardiographic monitoring in
   detecting short-term arrhythmia recurrences after radiofrequency ablation in
   patients with atrial fibrillation. JACC 2005; 45: 873-876
6 P. Ziegler. Comparison of continuous versus intermittent monitoring of atrial
   arrhythmias. Heart Rhythm 2006; 3: 1445-1452
7 H. Kottkamp. Time courses and quantitative analysis of atrial fibrillation
   episode number and duration after circular plus linear left atrial lesions.
  JACC 2004: 44; 869-877

                                                   ###

Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen den Risiken und Unsicherheiten, wie sie auf dem Formular 10-K des Berichts von Medtronic über das am 24. April 2009 endende Geschäftsjahr, dargestellt sind. Die tatsächlichen Ergebnisse können von den Voraussagen wesentlich abweichen.


E-Mail versenden